Ein Jahr neigt sich dem Ende

Hier stehen wir nun, 10 Monate nachdem eine Idee in die Tat umgesetzt wurde, und können auf mehrere Dutzend interessanter Blogeinträge schauen. Manche waren aktuell und haben sich mit neuen Releases/Genres/Trends beschäftigt, andere waren Rückblicke/Kommentare, doch dass es irgendwie einheitlich werden sollte war ja nie unser Ziel. Wir haben uns an einer eigenen Herangehensweise probiert und es wird langsam Zeit ein Fazit zu ziehen.

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Nostalgie für die Zukunft: Vaporwave

vaporwave

 

Dampfender Ambient Pop. Futuristische Ideenwelten mit Trash statt Prunk. Reminiszenzen an die pastellfarbene Ästhetik der 80er und 90er Jahre. Schamlose Verballhornung bekannter Songs und Samples. Was ist Vaporwave?

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Untergründiges – #3 Panphage

Heute geht es wieder in die düstere, tief verschneite Welt des skandinavischen Underground-Black Metals, wodurch man vielleicht auch so ein bisschen dem grauen, mitteleuropäischen Einerlei zu entfliehen vermag. Im dritten Teil meiner Serie beschäftige ich mich mit der schwedischen Band Panphage und ihrem relativ großen Output, wobei eine Veröffentlichung besondere Wertschätzung erfahren soll.

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Mein kleines Musik-Jahresprojekt 2015

Neujahrsvorsätze sind schon so eine zwielichtige Angelegenheit. Alle 365,25 Tage wollen Millionen von Menschen auf einen Schlag dünner und sportlicher werden, weniger saufen, mit dem Rauchen aufhören und diese eine lästige Angewohnheit loswerden, die ihnen oder ihrem unmittelbaren Umfeld so zu schaffen macht. Von Menschen, die für solche recht naheliegenden und rationalen Maßnahmen ein als symbolträchtig und „richtig“ erdachtes, magisches Datum benötigen, ist es auch zu erwarten, dass deren gut gemeinte Vorsätze meistens höchstens halbherzig umgesetzt werden und sich der Kampfgeist schnell in Luft auflöst. Das Halbjahresabo fürs Fitnessstudio war zu fünf Sechsteln für die Katz, die Nikotinpflaster verkrümeln sich in die hinterste Ecke der Nachttischschublade. Auch ich – eigentlich schon seit jeher kein Freund dieser Vorsätze – habe mir für 2015 zum ersten Mal eine kleine Auflistung von Dingen notiert, die ich bis 31. 12. hinter mich gebracht haben wollte. Teils auch, um mir und der Welt zu beweisen, dass irgendwo tief in mir doch ein Hauch von Selbstdisziplin schlummert. Mindestens zwei neue Länder Erkunden, diese und jene in die gemeine Popkultur eingesickerten Film- und Serienklassiker nachholen und nach gefühlten Jahrzehnten endlich bei allen Referenzschlachten mitreden können, ähnliche Bildungslöcher in der Musikwelt stopfen und eine Liste an Albumklassikern abfrühstücken, endlich mal Bungee-Jumpen, und sicher noch ein Punkt, an den ich gerade nicht erinnern kann. An letzterem könnte man schon erraten haben: Auch aus diesen eigentlich recht geradlinigen und erreichbaren Zielen ist nicht sonderlich viel geworden. Nur ein neues Land, nur eine Serie geguckt, Bungeetermin verschoben, juhu.
Aber es gibt einen Punkt, bei dem ich tatsächlich als Sieger hervorging: Ich habe die Liste an Musikklassikern abgearbeitet. 266 Alben in knapp mehr als 10 Monaten. Und nun versuche ich in diesem autobiografischen Egotrip von einem Blogpost herausklingen zu lassen, wieso das ein lohnendes und weiterzuempfehlendes Unterfangen war. Weiterlesen

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Mein Erleben der Clubbing Szene

Zum Nachtleben mag es viele Auffassungen geben. Während einige lieber den Abend in einer gemütlichen Atmosphäre verbringen, in Stille, mit guten Bekannten, einem Film, Videospielen etc., frönen andere dem Tanzgott und besuchen diverse Nachtclubs. Doch haben Nachtclubs auf einem Musikblog einen für sich dedizierten Beitrag verdient?
Viel mehr ist dies eine egoistische Aktion meinerseits. Ich möchte meine eigenen Eindrücke schildern, die ich sammeln konnte in meinen nächtlichen Ausflügen. Zwar gehöre ich nicht zu dem Typus Mensch, der jedes Wochenende Party macht, doch habe ich, denke ich, schon eine gute Spannbreite an Clubs gesehen, die alle eine etwas unterschiedliche Intention hatten.

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Meine komplizierte Suche: Fyrnask

Einige Jahre bin ich auf der Suche gewesen. Auf der Suche nach einer gewissen Energie, nach Ausdrucksstärke und Tiefgründigkeit. Nach Natürlichkeit, Wildheit und gleichermaßen Ruhe. Selbst die Beschreibung dessen, was ich suche, fiel mir von Beginn an schwer und führte dazu, dass ich Vorschläge bekam, die eigentlich keines meiner Kriterien erfüllen konnten. Dabei wusste ich die ganze Zeit sehr genau, was ich wollte. Selbst meine Nennungen von vergleichbarer Musik waren nicht sonderlich dienlich. All das schien sich zu einer sinnlosen Suche zu entwickeln, die weder ich selbst noch jemand anders für mich abschließen konnte. Es hat eine ganze Weile gedauert bis ich verstanden habe, dass zielführende Hilfe durch andere kaum möglich ist, da meine Kriterien so subjektiv und mit meinem persönlichen Geschmack und mit meinen Gefühlen zu der Musik verwoben sind, dass nur der Zufall meine Suche nach „mehr davon“ lösen konnte und noch immer kann. Die Erkenntnis war natürlich nicht zufriedenstellend und dennoch musste ich mit ihr leben. Angenehm ist, wenn sich dann Musik, die ich schon sehr lange kenne (oder sind es doch mein Geschmack und Empfinden, die sich entwickeln?), so entwickelt, dass sie meine Suchkriterien erfüllt. Das deutsche Soloprojekt Fyrnask hat das geschafft, an dem fast alle zuvor bei mir gescheitert sind.

Fyrnask-Sonnenkult

(Fyrnask Facebook 2013)

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Plattenprojekt E [Gastbeitrag]

Letzter Beitrag für 2015 und wir landen beim E der Plattensammlung.  Und diesmal kommen wir komplett ohne Black Metal aus. Ich weiss, schwer zu glauben aber es geschehen noch Wunder.

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Paavoharjus bunte Insel im Winterland – Teil 2

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In meinem letzten Text habe ich mich ein wenig mit der finnischen Gruppierung Paavoharju beschäftigt, die mir sehr am Herzen liegt. Bisher wurden sowohl die Band im Allgemeinen als auch ihr – sozusagen – soziokultureller Hintergrund wie auch ihr Debüt-Album näher beleuchtet. Da es sich um einen meiner absoluten Lieblingsinterpreten handelt, will ich es aber nicht dabei belassen, sondern noch etwas mehr über das weitere musikalische Schaffen von Paavoharju schreiben.

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Cult Leader – Lightless Walk

Wenn Bands oder andere Künstler versuchen, zwei Dinge in einem Album zu vereinen, die recht weit voneinander entfernt liegen, kann vieles schief laufen. Ein Rapper kann durchaus auf einem Album gleichzeitig romantische, soulig angehauchte Nummern schreiben und zwei Tracks weiter wieder die eiskalte Gangbanger-Persona einnehmen. Für den einen ist das vollkommen legitim und Widersprüchliche Charakterzüge werden als natürlicher Bestandteil der conditio humana wahrgenommen, für andere bedeutet diese Dysphorie einen erheblichen Verlust an Authentizität. Und so kann es auch bei Bands, die versuchen, einerseits hart und rücksichtslos brutal und andererseits introspektiv und zerbrechlich zu klingen, der Fall sein, dass eines der beiden Extreme total aufgesetzt wirkt. Doch gute Künstler schaffen einen musikalischen, thematischen oder emotionalen Spagat ohne Authentizitätsverlust und brauchen dafür keine ironischen Zwinkersmileys oder Experimentierfreudigkeitsapologetik auf Social Media Plattformen. Weiterlesen

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Plattenprojekt D [Gastbeitrag]

Werte Gemeinde, wir sind beim nächsten Buchstaben angekommen, dem wunderschönen D. Hier gibt es in meiner Sammlung einige nette Platten, was das reduzieren wirklich etwas schwer gemacht hat.

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