Plattenprojekt B [Gastbeitrag]

Weiter geht es mit dem Buchstaben B, welcher nicht ganz so stark vertreten ist in meiner Sammlung. Beim Klassiker-Bingo kann man hier gut Punkte sammeln, die Großen des Genres sind vertreten.

 

Behemoth – Zos Kias Cultus CD

Die Platte habe ich erst im Laufe der Karriere von Behemoth erstanden. Nach dem Nachfolger oder gar zwei Alben später, wenn ich mich recht entsinne und gute Güte, was ein brachiales Album. Unglaubliche Steigerung gegenüber der „Thelema 6″ und weitaus professioneller aufgenommen, viel bessere Songstrukturen und einfach gleich zwei, drei Schritte nach vorne.

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Neben den dann doch schon gewohnten Death Metal Walzen der Marke „No Sympathy For Fools“ wurde die Komplexität der Lieder angenehm angehoben, gewann durch die 7-Saiter gehörig Druck und ja, ich finde bis heute, dass das ihr Sahnestück ist, was bei der Diskografie von Behemoth doch einiges heißt.

 

Black Sabbath – Sabbath Bloody Sabbath LP

Die Erfinder des Heavy Metal dürfen hier nicht fehlen, auch wenn man damit Eulen nach Athen trägt und der wohl x-te Blogger ist, der diesem Album einen Lorbeerkranz aufsetzt. Es ist einfach eine bis heute unglaublich starke Platte. So hart wie 1973 wirkt die Scheibe heute natürlich nicht mehr, abgesehen davon alterte das Album aber sehr gut.

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Wirklich viel fällt mir dazu aber auch nicht mehr ein. Kennen sollte diese Platte wirklich jeder. Mehr Grundstudium geht fast nicht mehr, außer man geht bis zu den Beatles zurück. Ganz großes Kino, dem die Musikwelt viel zu verdanken hat.

 

Blutvial – I Speak Of The Devil CD

Nebenprojekt einiger <Code> Leute, das die Fahne für primitiven, stumpfen  Keller-Black Metal im lo-fi Gewand hochhält. Es rauscht, es rumpelt, es ist fürchterlich aufgenommen und macht alles richtig, was man bei so einem Album richtig machen kann.

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Ein Meilenstein ist die Platte nicht, das muss mal gesagt werden. Hier wird sehr solide Kost geboten, die das Duo (wohl) als Ausgleich zu den kopflastigeren <Code> eingeholzt hat. Und wenn man genug von Darkthrone und Co. hat, dann ist das hier die Platte der 2000er, die diesen simplen, primitiven Spirit am Leben erhält und Puristen glücklich macht.

 

Burzum – Hvis Lyset Tar Oss LP

Varg ist eine mehr als streitbare Person und gerade seine aktuellen Aussagen drehen einem mehr als einmal den Magen um. C(o)unt Grishnack ist und bleibt damit alles andere als ein sympathischer Zeitgenosse, aber was er am Anfang seiner Karriere veröffentlicht hat, macht mich musikalisch bis heute glücklich. Gerade der Opener dieser Platte.

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Det Som En Gang Var rauscht in seiner ganzen Keller-Qualität aus den Boxen und es kommt Gänsehaut auf – auch bei 35°C. Mehr Atmosphäre kann man fast nicht auf Vinyl bannen. Das hier war einer meiner ersten Kontakte mit Black Metal und an Faszination hat er bis heute nichts eingebüßt, auch wenn das schon fast 10 Jahre her ist.

The Royal Bacon [Andreas H.]

Über The Royal Bacon

26, Student der Geographie, passionierter Musik Hörer und Sammler, Tieftöner aus Leidenschaft
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