Plattenprojekt C [Gastbeitrag]

Nach einer längeren Zwangspause geht es hier mal weiter. War knappe 6 Wochen in Südamerika unterwegs und die W-Lan Versorgung dort war eher dürftig. Aber das ist vorbei und wir widmen uns dem Buchstaben C.

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Schwerter zu Rost und Herzen zu Staub

Rome bilden eine Konstante in einem Genre, das es mit mir nicht ganz einfach hat. In keinem anderen Bereich fällt es mir so leicht und doch so schwer, mich auf die Musik einzulassen, wie das bei Neofolk der Fall ist. Es gibt einen ganzen Haufen an Alben, die mich zu Tode langweilen und ein ganz paar wahre Juwelen. Neben „The Lone Descent“ von :Of The Wand And The Moon:, „Hazel Steps Through A Weathered Home“ von In Gowan Ring und dem fast noch als neu zu bezeichnenden „White Storms Fall“ von Blood And Sun, zählen Rome mit „Flowers From Exile“ zu dieser kleinen Menge. Während ich für viele andere Neofolk-Releases in einer bestimmten Stimmung sein muss, funktioniert dieses Album eigentlich immer. Darum will ich Musik und Hintergründe des Albums für unsere „Exil-Reihe“ etwas genauer beleuchten.

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In das Exil verbannt

RegardeLesHommesTomberExileKlischeehaft wäre es, wenn ich diesen Beitrag nun eröffne mit der mittlerweile totgenudelten Diskussion über die qualitativen Vorzüge französischer Black Metal Bands. Nein, dies erspare ich mir an dieser Stelle mir selbst als auch dir.
Regarde Les Hommes Tomber haben vor wenigen Tagen ihr zweites Album „Exile“ veröffentlicht und bei dem Titel ist dieses Album ja geradezu prädestiniert dafür, auf diesem Blog besprochen zu werden. Die Jungs zelebrieren eine Mischung aus Black Metal, Sludge und Post Metal, was Vergleiche unter anderem mit ihren Labelkollegen The Great Old Ones oder auch Altar Of Plagues erlaubt. Dazu kommt dann noch der Bandname, der meiner Meinung nach nicht nur cool klingt, sondern auch wie die Faust aufs Auge zu der Musik passt.

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Update und Special

Nach reichlicher Überlegung haben wir uns entschlossen, den Wochenrhythmus von 3 auf 2 Tage die Woche zu drosseln, mit den neuen Veröffentlichungstagen Mittwoch und Sonntag. Das gibt uns mehr Spielraum und euch ausgelastete Autoren.

Desweiteren wird es in den folgenden Beiträgen, anlässlich unseres dreimonatigen Bestehens, mal ganz selbstreferentiell um diese Plattform, dem „Exile“-Network, gehen. Seht es als spontanes Mini-Special oder als Ideenlosigkeit, Content wird es in den Posts natürlich trotzdem zur Genüge geben.

Hati [Daud B.]

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Star Of Ash – Iter.Viator

Nachdem ich zuletzt eine Rezension zu After von Ihsahn geschrieben hatte fiel mir ein, dass seine Frau ja auch Musik macht. Und wenn mich meine Erinnerung nicht trügt gar nicht mal so schlechte. Also schnurstracks die Iter.Viator in den Player geschoeben (leider auch das einzige was ich von ihr besitze) und mich vergewisstert, ob meine Erinnerung recht behält. Weiterlesen

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Death Metal, der keiner ist: Chaos Echœs

Hin und wieder kommt es vor, dass Bands sich einen Weg durch Massen an Einheitsbrei kämpfen, eine musikalische Revolution anzetteln und Veröffentlichungen auf die Hörerschaft loslassen, die sich in jeder Hinsicht von bisher Gehörtem unterscheiden. Im Death Metal hat es sowas zwar schon häufiger gegeben und es haben sich verschiedenste Spielarten herausgebildet, jedoch geht die Revolution von der ich hier schreibe in eine vollkommen andere Richtung. Das wirre musikalische Gerüst, das Chaos Echœs aus Frankreich um ihre Death Metal Wurzeln herum bauen, ist ohne Frage einzigartig. Einflüsse aus Sludge, Black Metal, Doom Metal, Dark Ambient, Drone, Noise Rock und Free Jazz ergeben ein völlig eigenständiges Gebilde. So etwas gefällt nicht jedem. Der Grad an Innovation und technischer Finesse sollte Chaos Echœs aber ohne Frage zugestanden werden.

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Coil – mehr als nur ein Duo

Wenn man von Coil, einem der einflussreichsten Acts der elektronischen Szene Großbritanniens, spricht, wird sich oft auf das Kernduo Peter ‚Sleazy‘ Christopherson und Jhonn Balance beschränkt. Selbstverständlich galten die beiden als Rückgrat der Gruppe, die stets darüber entschieden, was im Namen von Coil geschieht und was nicht, doch wird desöfteren übergangen, dass sie dabei stets von anderen Musikern umringt waren. Einige von ihnen als Vollzeitmitglieder, andere nur als Studio- oder Live-Kollaborateure. Um jene soll es heute gehen, wobei dazu gesagt werden sollte, dass aus biografischer Sicht jeder von ihnen ein eigenes Porträt verdienen würde. Fanaten (wozu man mich vielleicht zählen könnte), die jedes Detail der Bandgeschichte in sich einsaugen, dürften mit den meisten Namen vertraut sein, doch wer sich Coil bisher ausschließlich musikalisch gewidmet hat, oder lediglich eine knackige Übersicht sucht, wer inwieweit an der Diskografie beteiligt war und in welchen aktuellen Projekten und Plänen die Leute ansonsten verwickelt sind, ist hier genau richtig.

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Geschichtsstunde mit Biss: Nechochwen – Heart of Akamon

Gerade im Metal ist es gängige Praxis, sich thematisch den alten Mythologien und indigenen Kulturen aus aller Welt zu widmen und gesamte Alben- oder vielmehr sogar gesamte Bandkonzepte dafür zu entwickeln. Auch wenn der regelrechte Boom des Folk und Pagan Metal zu großen Teilen abgeebbt zu sein scheint, werden Naturreligionen und Mythologien als lyrisches Thema wohl nie zum alten Eisen gehören. Selbst zum besungenen Volk zu gehören oder an alte Naturreligionen zu glauben ist dafür offenbar kein Kriterium, wenn man beobachtet, wie viele Bands aus den entlegensten Ländern sich der nordischen Mythologie gewidmet haben. Es ist also nicht jeder Mythos und jeder Kulturkreis gleichermaßen in der Musik vertreten, obwohl gewiss jede Folklore genügend fiktiven und auch historischen Stoff liefern würde. Weiterlesen

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Untergründiges – #2 Knokkelklang

Im zweiten Teil meiner Serie zu aktuellen Underground-Bands im Black Metal widme ich mich diesmal einer norwegischen Gruppierung, die schon längere Zeit aktiv ist und auch schon einige Veröffentlichungen vorzuweisen hat, der jedoch ein richtiges Album noch fehlt. Bewegten wir uns beim letzten Mal, als es um die schwedischen Grifteskymfning ging, noch im Umfeld eines sehr homogenen und eng verstrickten Kreises aus mehreren Bands, stellt die heutige Band die wesentlich einzelgängerischere und informationsärmere Seite des Underground-BMs dar.

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Idealismus der Klassiker

Egal ob Musiknerd oder nicht: Jeder wird schon einmal den Satz „Muss man kennen!“ gehört haben wenn es um bestimmte Bands oder auch Alben geht.
Im Laufe der letzten 50-60 Jahre haben sich einige Alben den Titel des Klassikers angeeignet. Ein von Musikliebhabern ehrfürchtig ausgesprochener Begriff, assoziiert mit der ultimativen Blaupause eines musikalischen Genres oder einer Zeitepoche. Mittlerweile ist dies ein sehr großer Topf. Die Suppe setzt sich zusammen aus Led Zeppelin, Pink Floyd, Metallica, Morbid Angel, King Crimson und etlichen anderen Bands. Alle aufzuzählen ist hierbei viel zu mühselig.
Es ist unbestreitbar, dass gewisse Alben einen massiven Einfluss auf die damalige Musikszene hatten, ebenso wenig wie der Einfluss auf die heranwachsende Jugend. Doch ernte ich von vielen mit meiner Meinung zu Klassikern blankes Entsetzen: In der Moderne ist der Klassiker längst überholt. Nichts weiter als die präparierte Leiche im Morgué. Deutlich sichtbar die Faszination der Anatomie und Physiologie, doch strahlt sie nicht mehr den Geist des Lebens aus, der diesen Körper einst heimsuchte.

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